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Radolfzell: Kein Knast für Tierschützer
Montag, 21. Juli 2008            
Radolfzell - Der Radolfzeller Tieraktivist Andreas Morlok wollte sich mit etwa 20 weiteren Sympathisanten am Sonntag in Bregenz von der Polizei ins Gefängnis sperren lassen. Seinem Wunsch wurde nicht entsprochen, er ist weiterhin ein freier Mann. Wir haben mit ihm gesprochen.

Zusammenfassung unseres Interviews mit dem Tierschützer Andreas Morlok aus Radolfzell: seit geraumer Zeit sitzen etwa 10 selbsternannte Tierschützer in Österreich im Gefängnis. Die Inhaftierten sollen unter anderem Stinkbomben in Pelzgeschäfte geworfen haben und in Tierfabriken eingebrochen sein. Die Justiz wirft der Gruppe aber noch mehr vor. Nach offiziellen Angaben sollen sie dabei gewesen sein, eine terroristische Gruppe zu gründen (wir hatten berichtet).

Für den Radolfzeller Tierschützer Andreas Morlok ist dies ein haltloser Vorwurf, auf den er am Sonntag durch einen Protestmarsch zur Bregenzer Polizeistation aufmerksam machen wollte. Von der Bregenzer Polizei wollte er sich verhaften lassen, da er, wie er den Polizisten sagte, selbst auch ein aktiver Tierschützer sei.
Über den Marsch zur Polizei und den dortigen Empfang (Bild oben) haben wir uns mit ihm unterhalten.

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